Du stehst vor ihm und siehst ihn nicht. Bizarr aussehende Lebewesen laufen durch die Steppe von Tibet mit feinen Fäden auf dem Haupt, die sich im Laufe der Zeit zu einem sogennanten Stoma entwickeln.
Es handelt sich hier um den TibetischenBu, der Doping-Wurm (sagenhafter Bericht aus brandeins !), der im wahren Leben “Raupenkeulenpilz Cordyceps sinensis” (Cordyceps heisst wörtlich: aufgeschwollener Kopf) genannt wird. Er ist so wertvoll, dass er in früheren Zeiten nur den Kaisern zu stand.
Bu wird vielfältig eingesetzt, gehört zum festen Bestandteil der Tibetischen und Traditionell Chinesischen Medizin (TCM), und ist auch im Westen bekannt. Zugesprochen werden ihm in der TCM zahlreiche Wirkungsweisen gegen Anämie, Depression, Nieren-, Lungen- und Leberleiden, Stress, besonders Immunsystem-stärkend und antitumoral!
Was kann dieser Pilz bzw. die Organo-Peptide-Therapie wirklich?
Wer einmal eine konventionelle Krebs-Behandlung mit Chemotherapie auch nur begleitet hat, kennt die Hölle persönlich. Und vergisst sie nie mehr.
Unerträgliches Leid erfüllt die Räume der Tageskliniken gefüllt mit Chemopatienten, die teilweise vor sich hin vegetieren, mit leerem Blick, lesen, um die qualvollen Gedanken zu verdrängen, sich gegenseitig Mut zusprechen, weinen.
Der Tod hängt in der Luft.
Noch sehr lange verfolgt einen das laute Piepsen der elektronischen Chemopumpen, wenn nach 2, 3 oder 5 Stunden Stillsitzen die giftige Flüssigkeit in den Körper floss und erneuert werden muss. Wie hält das eine menschliche Seele nur aus?
Als Mitleidende und vor allem Nicht-Ärztin frage ich mich, welche Behandlungs-Alternativen es gibt, die menschlicher sind bzw. mit mehr Gnade behandeln?