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Dieser Film wühlt verdammt noch mal auf. „Shine“ erzählt die Geschichte des jüdischen, anders begabten Jungen David Helfgott und seinem Tyrannen als Vater, gespielt von Arnim Mueller-Stahl. Der Film zeigt noch einmal in grausamer Weise die traurige Wahrheit vieler anders begabter Menschen aus lieblosen, unnahbaren NichtFamilien, wie Menschen im Leben gebrochen werden bzw. am Leben zerbrechen, bis hin zu scheinbar pathologischen Defekten und unfähig sich zu binden.

Wie geniesse ich doch mein normales Leben mit meiner Liebe, Freunden und Familie! Alle da…

Der Film lässt mein musisches Begehren noch stärker wachsen, er zeigt mir meinen Weg. Dieses Begehren ist freier Wille, ist Leidenschaft! Es trifft mich tief und direkt. Hier ist der Trailer Shine, über David Helfgott, versessen von Rachmaninoff, ebenso wie Lilya Zilberstein :

Ich widme diesen Film Madrid, der Stadt der Liebe. Heute Nacht ist in Madrid die Nacht der Sternschnuppen!

Eine erstaunliche Begegnung hatte ich 2 Tage nach diesem Film: ich traf Arnim Mueller-Stahl im NRW Form in Düsseldorf. Er malt! Unverschämt gut, unverschämt frivol und talentiert. Ein Auszug:

maya

Die Köpfe von Frida Kahlo

Was für eine ungewöhnlich aussergewöhnliche Person, diese Frida Kahlo. Ihre Bilder, ihr Film lösen bei mir ganz besonders wertvolle Assoziationen an einen sehr besonderen Menschen aus.

Frida wollte als „Tochter der mexikanischen Revolution“ bezeichnet werden. Früh schloss sie sich einer anarchistischen Schülergruppe, den Cachuchas (= der Deckel), an und war bald über all gefürchtet wegen ihres scharfen Verstandes.

Tragischerweise erkrankte sie in frühen Jahren nicht nuŕ an Kinderlähmung, auch ein furchtbarer Autounfall zerstörte ihren Körper für den Rest des Lebens. Becken, Wirbel, Beine, alles gebrochen.

Alle ihre unsagbaren Schikcsalsschläge und ihren Seelenschmerz verarbeitete sie in ihren Bildern: ihren Unfall, die Schmerzen, Fehlgeburten, die Trennung und vieles mehr.

Ich las, was einst Pablo Picasso 1939 über Frida Kahlo schrieb und es gefiel:

„Weder Derain noch Du oder ich,
keiner von uns kann einen
Kopf so malen wie Frida Kahlo.“

(Foto Quelle). Ihr Tagebuch trägt den beklemmenden Eintrag: „Hoffentlich komme ich nie mehr zurück„.