Archiv für das Tag 'Kliniken'

Gesundheitskommunikation soll dieses Jahr auf dem 2. Kongress in Berlin mit „allen Sinnen“ aufgenommen und verstanden werden. Medizinische Theaterstücke, Kochen, begehbare Organe bis zu virtuellen Veranstaltungen können besucht werden.

Interessant ist die virtuelle Darmkrebsaktion, die sich mit dem Thema „Alarm im Darm“ auseinandersetzt (Foto Quelle).

Ziel des Kongresses ist, Gesundheitskommunikation „heute“ zu betrachten und einen Blick auf ihre Entwicklung und Innovationen zu werfen.

Zur Beruhigung der Gedanken über das traurige Thema Krebs hier ein Klavierstück von Fazil Say -Kara Toprak- Black Earth:

Nicht nur die medizinisch notwendigen, nein, mehr und mehr die ökonomischen Belange bestimmen heute den Klinik-Alltag eines Chefarztes. Arzt und guter Manager sein, darauf kommt es den Kliniken heute an. Kostenbewusstsein.

Während sich das Gehalt vor Jahren noch aus Fixum + 100% Liquidationseinnahmen zusammensetzte, sollen Chefärzte heute ca. 22% der Liquidationseinnahmen als sog. Vorteilsausgleich an die Klinik abführen. Empörung macht sich bei den Vertretern der Ärzteschaft breit.

Daraus haben die jungen Ärzte gelernt, denn sie fangen an zu verhandeln. Ein Grundgehalt und eine Zielvereinbarung werden von der Klinik und dem Arzt festgelegt. Ein variabler Anteil des Gehalts entsteht. Dieser besteht z.B. zu 20%  aus dem Ergebnis der Klinik, zu 20% aus dem Ergebnis der ganzen Gruppe und zu 60% aus dem Leistungserfolges seiner Abteilung. Das macht Druck und schafft einen Anreiz, seine Ziele zu erreichen.

Die fachliche Kompetenz steht nach wie vor bei jedem Chefarzt absolut im Vordergrund, jedoch sind Prozesse in der Klinik mehr und mehr zu berücksichtigen.

2009 wird im Bereich der Gesundheitswirtschaft ein Jahr des Umbruchs, der Entscheidungen. Mehr zu diesem Thema bietet die medicallounge im Umspannwerk Berlin am 23. + 24. März 2009…

Unglaublich, im Jahr 2007 wurden von den gesetzlichen Krankenkassen 300 Mio. Euro ausgegeben und (angeblich) über 6 Mio. zumeist junge Leute erreicht, im Rahmen der Gesundheitsprävention. Bessere Ernährung, Sport und Fitness sowie Vermeidung von Neurostress standen stark im Vordergrund und wurden in Schulen, Universitäten und Kindergärten thematisiert.

Es kann doch nicht sein, dass eine grosse Anzahl Jugendlicher heutzutage Schwierigkeiten haben, einen Job zu bekommen, weil sie übergewichtig und somit untauglich z.B. als Polizist sind. Hier muss anders angesetzt werden, als Aufklärung über Beilagen, Flyer…der gesetzlichen Krankenkassen.

Einen guten Ansatz zeigt die Sportschule Köln:

„So hat das Team der Sporthochschule Unterrichtsmodule erarbeitet, in denen jeder genau seine Ernährung und Bewegung in Wochenplänen dokumentieren muss. Wunderlich: „Die Leute sind ja nicht absichtlich unbeweglich, falsch- oder überernährt. Es ist kaum zu glauben, wie viel Unwissenheit auch bei jungen Erwachsenen herrscht.“

ärztezeitung.de

Eine frühzeitige Aufklärung tut Not…