Hier beginnt und endet die Geschichte meiner Protagonistin…

Die liebevollsten und warm-herzigsten Jahre ihres Lebens verbringt sie in Punta Paloma in der Provinz Cádiz. Ihre Erinnerungen an den geliebten Schoss ihrer Mutter, ihr wallender Rock, hinter dem sie sich versteckte, ihr gemeinsames Lachen, der leise Wind, der durch ihr Haar strich, die grosse Düne hinter ihnen, lässt sie weinen. Die Erinnerungen an sie. Kleine, grosse, dicke, unendlich viele Tränen sind geflossen. Ihr Schrei erstickt im Wind…

Sie blickt voller Anmut und Sehnsucht in die blauen und transparenten Wellen. Ihre Träume schweifen davon, die Nostalgie bringt sie noch um, Trost findet sie nur in der Flaschenpost, die an ihre Füsse geschwemmt wird. Am 12. Oktober. Glaubt sie an Schikcsal, an Fortuna? Glaubt sie an Zeichen?

Sie ist neugierig, wissbegierig, berührt, ängstlich, forsch, hart und schwach. Was werden die Wellen ihr noch zu Füssen legen? Was wird der Wind in ihr Ohr flüstern, was ihr Herz ihr sagen? Wo ist das Glück? Wo geht die Reise hin?

Die ungewisse, leidenschaftliche Reise geht unendlich weiter …

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Und jetzt kommt TANGO SI…

Tango Si wurde einst geboren bei Futuro Si, einem Verein in Düsseldorf/ Oberkassel. Alle Spenden und Einnahmen trägt Futuro Si direkt und persönlich zu dem grössten Schatz, den die einzelnen Länder Lateinamerikas besitzen: zu den KINDERN !

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(Foto Quelle ist Futuro Si, Düsseldorf) Kinder in Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Guatemala und Uruguay werden je nach aktuellem Bedarf und Notlage von uns unterstützt. Die Augen strahlen Dankbarkeit aus, die kleinen Herzen hüpfen. Es gibt noch so viel zu tun…

Am 30. April 2011 veranstaltet Futuro Si in der Düsseldorfer Tonhalle zum wiederholten Male die legendäre Benefiz-Tangonacht „Tango Si“ mit grossartigem und spektakulärem Programm. Wir starten um 19.30h.

Beruflich traf ich auf den Ärztlichen Direktor und Psychiater C.-H. Lammers von der Asklepios Gruppe und sah mir aus privatem Interesse näher seine Behandlungsmethoden zu dem Thema „Narzissmus“ an.  Er beschäftigt sich seit Jahren mit narzisstisch gestörten Menschen und entwickelte eine neuartige „Integrative Therapie für narzisstisch gestörte Patienten“.

Ist die Liebe zu sich selbst mehr als ein Charakterzug, sprechen Fachleute von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung„. Herr Lammers erwähnt in einem Artikel, das der Narzisst ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl habe und Anerkennung suche.

Bei krankhaftem Narzissmus erwähnt er eine dunkle Seite, die auf eine Persönlichkeitsstörung hinweise, die sich laut Fachärzten so äussere: „Sie wird charakterisiert durch Großartigkeit, dem Bedürfnis nach Bewunderung auf der einen und Depression, Anpassungsstörungen, Beziehungsproblemen und Substanzmissbrauch auf der anderen Seite„. Diese Menschen scheinen zu „Selbstinzenierung und absoluter Missachtung anderer“ zu neigen und in „ihrer selbstglorifizierten Fantasie“ zu leben.

Als bekannte Beispiele werden Adolf Hitler, Josef Stalin und besonders Klaus Kinski erwähnt. Man schreibt solchen Narzissten Dominanz, Herablassendes Verhalten, Hypersexualität, Drogenkonsum, Bestätigungssucht durch die Umwelt, aber auch innere Leere zu.

Herr Lammers schreibt einen interessanten Satz dazu: „Andere Menschen finden in ihrem Kosmos nur als Spiegel der eigenen Genialität statt„.

Wodurch entwickelt sich Narzissmus? Die Fachwelt, Herr Lammers…  sehen die Gründe in der Kindheit…

Immer noch wahnsinnig beeindruckend ist der Film von Werner Herzog „Fitzcarraldo“, aus dem ich eine Drehszene auswählte, die demonstriert, wie der Narzisst Klaus Kinski mit der Welt umging:

maya

Le sacre du Printemps

Der junge Musiker Igor F.  Strawinski hatte eine Vision zu „Le sacre du Printemps“ : ,,Alte Männer sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das geopfert werden soll, um den Gott des Frühlings günstig zu stimmen. Es war das Thema des Sacre du printemps …„, ein Brauch aus dem heidnischen Russland.

Im Düsseldorfer tanzhaus NRW beginnt eine aussergewöhnliche Veranstaltungsreihe, die einen zeitgenössischer Blick auf das Motiv SACRE wirft. Eine Herausforderung für alle teilnehmenden Choreografen. Mit tief berührender Kraft und unglaublicher Energie interpretiert mein Favorit Heddy Maalem, ein Franzose mit algerischer Abstammung, das Thema.

Es wird grossartig –  ein explosiver Körperausdruck von 14 Künstlern aus Afrika!

Ebenso hat mich schon der Tanzvisionär Sidi Larbi Cherkaoui mit seinen Aufführungen fasziniert.

Der russische Film „Das Konzert“ von Radu Mihaileanu löst enorme Gefühlsschwankungen von Lach- und tiefen Gefühlstränen aus. Er trifft die russische Seele so genau, dass sich besonders Landsleute vor Lachen nicht halten können. Ein wundervoll-chaotisches Volk. Der Höhepunkt ist das Tschaikowski Konzert für Violine und Orchester, welches skandalös startet und in einem Seelen- und Gefühlsrausch des Zuschauers endete. Totenstille herrschte im Kino nach dem Schlussakkord, es wurde geschluckt und begeistert applaudiert 😉

Der Trailer zu dem Film soll neugierig machen:

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