Der Dokumentar-Filmemacher Uli Stelzner präsentiert in seinem neuen Film „La Isla“ den unfassbar grausamen Völkermord an den Mayas in Guatemala von 1960 an. Über 36 Jahre tobte ein brutaler Bürgerkrieg zwischen Militärs und der Guerilla, mehr als 200.000 Menschen, überwiegend Mayas, wurden verschleppt und ermordet. In einem zufällig wiederentdeckten, geheimen Polizeiarchiv durfte Uli Stelzner recherchieren und war zutiefst erschüttert, was er vorfand und aufdeckte! Ein traumatisiertes Volk der Mayas

Völkermorde erfolgen nicht spontan! Sie werden von einigen Wenigen gut vorbereitet!

Durch seinen Film rüttelt er eine ganze Generation in Guatemala auf, die wie in einer Luftblase lebte: ahnungslos und fernab der brutalsten Ereignisse in der westlichen Hemispäre erfahren die Jugendlichen heute, was damals geschah.

Der Trailer zu dem Film „La Isla“, der schon zur Premiere seine Brisanz zeigte: Die Eliten des Landes und die ältere Generation will den Völkermord verschweigen, es gab Bombendrohung an dem Tag und der Strom wurde gekappt. Der Film wurde trotz allem gezeigt…

Die Vergangenheit kann so schmerzvoll sein!

Ein Kommentar zu “Die Vergangenheit lebt: Völkermord der Mayas”

  1. Mayaam 22.10.2010 um 11:44

    Der Film ist unbedingt zu empfehlen, um zu verstehen.

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