Monatsarchiv für Januar 2009

Nicht das Herr Wolfgang Schäuble bereits 2007 mit der Vorratsdatenspeicherung zu weit ging, er geht seit dem 14. Januar 2009 noch weiter! Jetzt ist die Kontrolle des Internets dran. Es betrifft jeden.

Auch meine Kunden, niedergelassene Ärzte, Kliniken, KMUn sind in Aufregung.

Hier kann jeder protestieren und aktiv werden. Bitte anklicken. (Foto Quelle).

maya

Gesundheitskommunikation.

Was für ein grosses und wichtiges Thema für jeden niedergelassenen Arzt und jede Klinik: Gesundheitskommunikation!
Hinter diesem Wort steckt die „gesunde“ Zukunft der Menschen, d. H. direkte Aufklärung über Vorsorge/ Prävention, Früherkennung, Behandlung, Leben mit Krankheiten und körperlichen sowie seelischen Beeinträchtigungen. Es darf nicht sein, dass immer mehr „junge“ Menschen an Krebs (wie Darmkrebs) erkranken und sterben, dass das Burn-Out-Syndrom Massen von Arbeitnehmern ausser Gefecht setzt.

Niedergelassene Ärzte, Kliniken, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen, alle sind aufgefordert, schnell und klar ihre medizinischen Angebote zu kommunizieren. Klare und schnelle Kommunikation kann Leben retten und zwar nur die, die den Betroffenen erreicht. Über das Internet, über klassische PR, über eigene Blogs, über virales Marketing, aber auch über das Web 2.0 wie twitter.

Hier eine kurze Einführung in twitter:

Wissen, Know-How, Risiken, Behandlungsmöglichkeiten, Alternativen, Chancen, Leistungen gelangen am schnellsten über direkte Werbeinstrumente und Ansprache an die immer anspruchsvoller werdenden Menschen. Ob gesund, krank oder begleitend, Transparenz und Klarheit ist heute der Anspruch.

Nicht nur die medizinisch notwendigen, nein, mehr und mehr die ökonomischen Belange bestimmen heute den Klinik-Alltag eines Chefarztes. Arzt und guter Manager sein, darauf kommt es den Kliniken heute an. Kostenbewusstsein.

Während sich das Gehalt vor Jahren noch aus Fixum + 100% Liquidationseinnahmen zusammensetzte, sollen Chefärzte heute ca. 22% der Liquidationseinnahmen als sog. Vorteilsausgleich an die Klinik abführen. Empörung macht sich bei den Vertretern der Ärzteschaft breit.

Daraus haben die jungen Ärzte gelernt, denn sie fangen an zu verhandeln. Ein Grundgehalt und eine Zielvereinbarung werden von der Klinik und dem Arzt festgelegt. Ein variabler Anteil des Gehalts entsteht. Dieser besteht z.B. zu 20%  aus dem Ergebnis der Klinik, zu 20% aus dem Ergebnis der ganzen Gruppe und zu 60% aus dem Leistungserfolges seiner Abteilung. Das macht Druck und schafft einen Anreiz, seine Ziele zu erreichen.

Die fachliche Kompetenz steht nach wie vor bei jedem Chefarzt absolut im Vordergrund, jedoch sind Prozesse in der Klinik mehr und mehr zu berücksichtigen.

2009 wird im Bereich der Gesundheitswirtschaft ein Jahr des Umbruchs, der Entscheidungen. Mehr zu diesem Thema bietet die medicallounge im Umspannwerk Berlin am 23. + 24. März 2009…


Vielen Dank an http://pelourinho.com/

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