Monatsarchiv für November 2008

maya

1. Advent, es geht los…

Das erste Türchen

darf am 1. Dezember geöffnet werden, eine tolle Idee dieses Jahr vom Carl-Auer-Verlag

maya

Beyond the I…

Die eigene Identität ist ziemlich zerbrechlich. Kann zwischen Ich und Nicht-Ich eindeutig getrennt werden? Meine Gefühle, meine Gedanken, meine Liebe, meine Erkenntnisse und dem Ich, ich bin es, ich fühle, ich liebe, ich denke, ich sehe, womit sich einst René Descartes schon auseinandersetzte: „Ich denke, also bin ich“. Es gibt bei Menschen Störanfälligkeiten, die das Ich-Bewusstsein beeinträchtigen.

Störanfälligkeiten treten z. B. bei Schizophrenie auf, bei Traumata in der Kindheit, Tod/ Selbstmord eines Elternteils, eines Kindes etc.

Werden diese „Störungen“ nicht im Laufe des Lebens behandelt, therapiert, erkannt, verändert sich die Psyche eines Menschen. Die Persönlichkeit kann sich verändern, die eigene Wahrnehmung stimmt nicht mehr mit der Realität überein. Sprechen die Symptome für Borderline?

Was fühlt ein Borderliner und was bedeutet das für ihn/ sie?

Das sie die Menschen, die sie lieben, verletzten müssen, Einsamkeit, der Kampf zwischen Rationalität und Irrationalität, Gefühlschaos zwischen Liebe und Hass und vieles mehr.

Diese Störungen basieren stark auf mangelnder und misslungener Bindung eines Kindes zu den Eltern, wenn ein Kind schon sehr früh nur Ablehnung, Verachtung, Seelenschmerz vor allem von der Mutter erfahren hat, keine Nestwärme vorhanden war. Kein Schutz, keine sorgenvolle Hand. Dieses Kind hat keine Identität entwickeln können. So fliehen diese Kinder oft von Zuhause. Selbstmordversuche, Selbstzerstörung zb. durch Alkohol!, extreme Stimmungsschwankungen von einem Moment auf den anderen, Kontrollversuche, häufig wechselnde Partner oder verletzendes Verhalten der Lebenspartner gegenüber sind die Symptome, die im Laufe des Lebens sichtbar werden und sich verstärken können!

Leider ist in der Gesellschaft nicht viel über die „Persönlichkeitsstörung“ der Borderliner bekannt.

maya

Relax and feel Rose

Life, Live, Music, Feel, Move, Give, Relax… alles zerrinnt in „Schall und Rauch“.

Unendlich viele Stände, von der Möglichkeit der Blutdruckmessung bis zu der Krankenkasse, waren am 22. + 23. November im Bonner Bundestag zum 2. Europäischen Präventionstag versammelt. Hochinteressante Vorträge wurden von Ärzten, Professoren bzw. Trainern von morgens bis abends dem Besucher angeboten. Frauenmedizin, Männermedizin, Wie gesund ist der Wein, Vermeidung vom Herzinfakt sind nur einige der zahllosen Themen, die den Besucher anregen, aufrütteln, informieren und motivieren sollten. Motivieren dazu, über den eigenen Körper, Ess- und Lebensgewohnheiten, Schwächen nachzudenken und präventiv vorzubeugen.

Am imposantesten war ein ca. 5-10 m langer und riesiger begehbarer Plastikdarm. Alle 2 m wurden Veränderungen der Darmwand gezeigt, je nach Krankheitsbild. Erschreckend waren die markant gezeigten Veränderungen der Darmwand beim Krebs. Gross dargestellte Polypen zeigten ein Frühstadium, bei dem Darmkrebs noch zu vermeiden wäre. Allerdings nur bei rechtzeitiger Darmspiegelung bzw. einer sehr innovativen CT-gestützten „virtuellen Koloskopie“, die sehr genau und fein arbeiten soll. Anwesende Ärzte beklagten, dass immer noch neben dem Herzinfakt der Darmkrebs jedes Jahr Todesursache Nummer 2 in Deutschland ist. Und das nur, weil es noch ein Tabuthema ist bzw. Angst vor der Untersuchung besteht?

Auch wenn der Präventionstag leider nicht gut beworben wurde und so kaum Besucher anwesend waren, ein Leben wurde an dem Tag gerettet! Meine Begleitung hatte bei einer zufälligen, lustigen Blutdruckmessung netter, junger Ärzte an einem Stand einen Wert von 240/ 120!!! Der Tag endete in der Notaufnahme eines nächsten Krankenhauses!

Alles ist gut gegangen…das Leben ist schön und voller Veränderungen.

Auch wenn Ärzte im Durchschnitt pro Patient für ein Beratungsgespräch weniger Zeit haben, ist die Gesundheitsversorgung hier in Deutschland gut. Nicht jedes Weh-Wehchen ist beratungs-notwendig oder kann schnell abgehandelt werden.

Die Wartezimmer füllen sich! Und zwar immer mehr mit Patienten, die Symtome von Burn-Out, Borderline, Neurostress, Erschöpfungszustand bzw. Krebs aufweisen. Alles „Krankheiten“, die das Leben angreifen. Erschreckend ist eine Studie, erschienen im britischen Fachblatt der Medizin „The Lancet„, welches schreibt, wenn man in Deutschland 50 Jahre alt ist, mensch ab dann im Durschnitt nur noch 13.5 Jahre beschwerdefrei lebt! Ach du Schande… die Dänen haben es besser, bei ihnen sind es noch 24 Jahre danach.

Prävention und Aufklärung über Risiken, bewusste Ernährung, Sport etc. unterstützen, um die 13,5 Jahre zu erhöhen, und das möglichst noch weit vor 50.

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